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Die Grube in Rällingsberg

An einem kühlen Wintertag im Jahre 1841 suchte Carl Westerholm, ein aufgeschlossener Bauernknecht, nach Erz auf einem alten Grubenfeld, das dem Dorf Hienshyttan gehörte. Mit Hilfe eines geliehenen Kompasses konnte er einen 700 m langen Erzkörper ausfindig machen. Diese Entdeckung wurde für die weitere Entwicklung Långshyttans als Eisenhütte entscheidend, da jetzt die Versorgung mit Eisenerz gesichert war.

Die Grube in Rällingsbergs besteht aus vier Schächten, die schön und erstaunlich offen mitten in einer abschüssigen Kulturlandschaft gelegen sind. In der Blütezeit arbeiteten hier etwa 100 Männer und Frauen. Sprengstoffvorrat, Grubenhaus, Maschinenhaus, Klaubhaus und eine Transformatorstation sind noch da. Im Grubenbereich sind auch Ruinen und Reste der Aufbereitungsanlage sowie die eines umfassenden Transportsystems mit Kanälen, Eisenbahn und einer Seilbahn noch vorhanden. Die Grube wurde im Jahre 1932 stillgelegt.