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Das werk in Silvhytteå

Die Seen Fullen und Grycken, für ewig durch einen reißenden Wasserfall vereint, nehmen einen zentralen Platz in Silvhytteå ein. Am Rand des Wassers spiegelt sich die Ruine der Eisenhütte, die im Jahre 1787 von dem Werk in Stjärnsund (Stjärnsunds bruk) gebaut wurde. Man sieht noch einige stabile Pfeiler aus Schlackenstein, die einmal ein großes Kohlenhaus trugen. Im Vordergrund steht ein Röstofen, aus grünschimmerndem Schlackenziegel errichtet. Alles ist still und ruhig. Man kann sich nur schwer vorstellen, dass es hier einmal ein Eisenwerk mit mehr als 100 Arbeitern gab.

Ende des 17. Jahrhunderts wurde eine Silberhütte am Wasserfall errichtet, und so erhielt der Ort auch seinen Namen. Im 18. Jahrhundert war Silvhytteå ein komplettes Eisenwerk mit Hütte, Röstofen, Erzhof, Büro, Schlosserei und Stall. Ende des Jahres 1872 wurde eine Schleuse gebaut, um die Transporte zwischen den Seen zu erleichtern. Sie wird noch heute benutzt. Das Werk wurde Ende des 19. Jahrhunderts stillgelegt. Die meisten Gebäude wurden abgerissen. Silvhytteå ist heute ein beliebtes Ausflugsziel, geschätzt als industriehistorischer Ort in ruhiger Lage.